Montage

Waagerechte

Nivellierung

Im Bau der Wände eines Tiny Houses ist darauf zu achten, dass das Chassis gelevelt wird.

Die folgenden Tage sollte immer wieder kontrolliert werden, dass das Chassis weiterhin gelevelt ist und sich nicht gesetzt hat oder andere Faktoren eine leichte Neigung geschaffen haben.

Steht das Chassis nicht auf einem druckfesten Boden, etwa auf einer Wiese, sollte wesentlich häufiger die Nivellierung des Chassis geprüft werden.

Nivellierung

Im Bau der Wände eines Tiny Houses ist darauf zu achten, dass das Chassis gelevelt wird.

Die folgenden Tage sollte immer wieder kontrolliert werden, dass das Chassis weiterhin gelevelt ist und sich nicht gesetzt hat oder andere Faktoren eine leichte Neigung geschaffen haben.

Steht das Chassis nicht auf einem druckfesten Boden, etwa auf einer Wiese, sollte wesentlich häufiger die Nivellierung des Chassis geprüft werden.

Eigengewicht und Toleranz

Chassis weisen stets Toleranzen durch den Produktionsprozess und Verformung durch Eigengewicht auf. Mit zunehmender Länge des Chassis nehmen diese zu, sind jedoch bei korrekter Ausführung des Chassis ausgleichbar.

Verformungen durch Eigengewicht bezeichnet schlicht die Biegung eines Materials durch Gravitation. Wenngleich Stahl viel stabiler ist (In diesem Bezug also ein höheres E-Modul aufweist) als Fichtenholz, darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auch das Gewicht von Stahl höher liegt.

E-Modul
Stahl: 21000 kN/cm²
Holz: 1100 kN/cm²
Faktor: 21000/1100=19,09

Gewicht
Stahl: 7850kg/m³
Holz: 420kg/m³
Faktor: 7850/420=18,69

Sowohl das Gewicht als auch das E-Modul von Stahl ist knapp 20 Mal dessen von Fichte. Es ist deshalb nicht überraschend, dass eine Verformung/Biegung durch das eigene Gewicht des Materials ähnlich ausfällt.

Wohingegen das Betonfundament eines Hauses durch den ausführenden Betrieb bereits komplett in Waage steht, muss das Chassis erst in diesen Zustand überführt werden.

Eigengewicht und Toleranz

Chassis weisen stets Toleranzen durch den Produktionsprozess und Verformung durch Eigengewicht auf. Mit zunehmender Länge des Chassis nehmen diese zu, sind jedoch bei korrekter Ausführung des Chassis ausgleichbar.

Verformungen durch Eigengewicht bezeichnet schlicht die Biegung eines Materials durch Gravitation. Wenngleich Stahl viel stabiler ist (In diesem Bezug also ein höheres E-Modul aufweist) als Fichtenholz, darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auch das Gewicht von Stahl höher liegt.

E-Modul
Stahl: 21000 kN/cm²
Holz: 1100 kN/cm²
Faktor: 21000/1100=19,09

Gewicht
Stahl: 7850kg/m³
Holz: 420kg/m³
Faktor: 7850/420=18,69

Sowohl das Gewicht als auch das E-Modul von Stahl ist knapp 20 Mal dessen von Fichte. Es ist deshalb nicht überraschend, dass eine Verformung/Biegung durch das eigene Gewicht des Materials ähnlich ausfällt.

Wohingegen das Betonfundament eines Hauses durch den ausführenden Betrieb bereits komplett in Waage steht, muss das Chassis erst in diesen Zustand überführt werden.

Änderung der Höhe auf die Länge

Es liegt in der Natur der Sache, dass Chassis am stärksten in die Länge (z.B. 10,5m), danach in die Breite (z.B. 2,5m) und zuletzt in die Höhe (z.B. 0,25m) gebaut sind.

Insbesondere die große Differenz zwischen der Länge und Höhe eines Chassis führt prinzipiell dazu, dass Toleranzen und Verformungen in der Höhe auf die Länge am größten sind.

In anderen Worten: Die stärkste Abweichung vom theoretischen Ideal habe ich in der Waagerechte, also Höhe des Chassis auf die Länge zu erwarten.

Auf die Breite des Chassis wird praktisch eine exaktere Waagerechtigkeit vorliegen, weil das Verhältnis von Breite/Höhe des Anhängers geringer ist als das Verhältnis von Länge/Höhe.

Änderung der Höhe auf die Länge

Es liegt in der Natur der Sache, dass Chassis am stärksten in die Länge (z.B. 10,5m), danach in die Breite (z.B. 2,5m) und zuletzt in die Höhe (z.B. 0,25m) gebaut sind.

Insbesondere die große Differenz zwischen der Länge und Höhe eines Chassis führt prinzipiell dazu, dass Toleranzen und Verformungen in der Höhe auf die Länge am größten sind.

In anderen Worten: Die stärkste Abweichung vom theoretischen Ideal habe ich in der Waagerechte, also Höhe des Chassis auf die Länge zu erwarten.

Auf die Breite des Chassis wird praktisch eine exaktere Waagerechtigkeit vorliegen, weil das Verhältnis von Breite/Höhe des Anhängers geringer ist als das Verhältnis von Länge/Höhe.

Aussteifung durch Ständerwerk

Aufgrund der vorangegangenen Gründe, ist die Nivellierung des Anhängers über die Länge in der Höhe am schwierigsten herzustellen. Die einfachste Lösung ist es weiteres Material in die Höhe zu verbauen, um der Höhenänderung des Chassis über die Länge entgegenzuwirken.

Hier kommt das Ständerwerk ins Spiel. Das Ständerwerk eines Tiny Houses steift Chassis in der Vertikalen aus. Es eignet sich hierbei die langen Seiten des Tiny House Ständerwerks im Liegen, also auf dem Boden oder einer Montagebühne etwa, zu fertigen. So bildet das Ständerwerk separat vom Chassis rechte Winkel aus und begradigt das Chassis in der Vertikalen, sobald es aufgesetzt und verbunden wurde.

Wengier optimal ist es das Ständerwerk Stab für Stab auf den Anhänger zu setzen ohne zu beachten, dass die Schwachstelle des Chassis, nämlich die Ebene in der Vertikalen, damit vom Ständerwerk übernommen und weitergeführt wird.

Notwendig für diese Ausssteifung durch des Ständerwerk ist die korrekte Dimensionierung und Ausrichtung der Stäbe im Ständerwerk. Sicherstellen kann man dies letztlich nur durch einen statische Nachweis, die Vordimensionierung eines Experten wird jedoch ebenso in den meisten Fällen Abhilfe verschaffen.

Aussteifung durch Ständerwerk

Aufgrund der vorangegangenen Gründe, ist die Nivellierung des Anhängers über die Länge in der Höhe am schwierigsten herzustellen. Die einfachste Lösung ist es weiteres Material in die Höhe zu verbauen, um der Höhenänderung des Chassis über die Länge entgegenzuwirken.

Hier kommt das Ständerwerk ins Spiel. Das Ständerwerk eines Tiny Houses steift Chassis in der Vertikalen aus. Es eignet sich hierbei die langen Seiten des Tiny House Ständerwerks im Liegen, also auf dem Boden oder einer Montagebühne etwa, zu fertigen. So bildet das Ständerwerk separat vom Chassis rechte Winkel aus und begradigt das Chassis in der Vertikalen, sobald es aufgesetzt und verbunden wurde.

Wengier optimal ist es das Ständerwerk Stab für Stab auf den Anhänger zu setzen ohne zu beachten, dass die Schwachstelle des Chassis, nämlich die Ebene in der Vertikalen, damit vom Ständerwerk übernommen und weitergeführt wird.

Notwendig für diese Ausssteifung durch des Ständerwerk ist die korrekte Dimensionierung und Ausrichtung der Stäbe im Ständerwerk. Sicherstellen kann man dies letztlich nur durch einen statische Nachweis, die Vordimensionierung eines Experten wird jedoch ebenso in den meisten Fällen Abhilfe verschaffen.