Nachhaltigkeit, Recycling

Material

Allgemein

Fenster sind immer Materialverbünde. Sie bestehen aus Glas und Metall, und je nach Rahmenart zusätzlich aus Holz, Kunststoff oder Metall bzw. aus mehreren dieser Materialien.

Bei vor Juli 2007 gekauften Fenstern mit Doppel- oder Dreifachverglasung ist meist das Gas SF6 verwendet. Es ist ca. 20.000 mal so klimaschädlich wie CO2. Daher müssen solche alten Fenster unbedingt von einem Fachbetrieb entsorgt werden.

Beim Recycling müssen die Materialien zunächst getrennt werden. Das abgetrennte Glas darf nicht als Altglas entsorgt werden, da es meist beschichtet ist. Es wird von der Glasindustrie recycelt. Auch die abgetrennten Metallteile können recycelt werden.

Allgemein

Fenster sind immer Materialverbünde. Sie bestehen aus Glas und Metall, und je nach Rahmenart zusätzlich aus Holz, Kunststoff oder Metall bzw. aus mehreren dieser Materialien.

Bei vor Juli 2007 gekauften Fenstern mit Doppel- oder Dreifachverglasung ist meist das Gas SF6 verwendet. Es ist ca. 20.000 mal so klimaschädlich wie CO2. Daher müssen solche alten Fenster unbedingt von einem Fachbetrieb entsorgt werden.

Beim Recycling müssen die Materialien zunächst getrennt werden. Das abgetrennte Glas darf nicht als Altglas entsorgt werden, da es meist beschichtet ist. Es wird von der Glasindustrie recycelt. Auch die abgetrennten Metallteile können recycelt werden.

Holz

Bei Holzfenstern sind Rahmen und Flügel praktisch immer mit Ölen, Lacken oder Lasuren beschichtet. Außerdem haften noch Dichtungsmittel (wie Silikon und Gummi) und Glasreste an. Deshalb kann das Holz im Allgemeinen stofflich nicht verwertet werden, sondern wird nach Schreddern des Holzes zu Spänen und anschließender Absiebung von Glas- und Anstrichpartikeln energetisch verwertet. Das so aufbereitete Altholz ist als Biomasse nach dem EEG anerkannt, was es für die Recyclingindustrie lukrativ macht. Die energetische Verwertung erfolgt in Großfeuerungsanlagen, deren Abgasreinigungstechnik auch bei Holz mit früher als schädlich angesehenen Behandlungen heute als ungefährlich angesehene Emissionen erlaubt (alternativ muss solches z.B. PCB-behandeltes Holz auf eine geeignete Sondermüll-Deponie). In Kleinfeuerungsanlagen darf das aufbereitete Altholz nicht verbrannt werden, da diese meist nicht über die erforderliche Abgasreinigungstechnik verfügen. Die stoffliche CO2-Bilanz der Holzrahmen und -flügel ist damit ausgeglichen, und ihre Verbrennung spart fossile Brennstoffe ein. Sind Rahmen und Flügel nachweislich nicht mit halogenorganischen Verbindungen oder Holzschutzmitteln in Kontakt gekommen (AltholzV-Kategorie A II), oder falls sie naturbelassen oder nur mechanisch bearbeitet wurden und praktisch nicht verunreinigt sind (AltholzV-Kategorie A I), können sie stofflich verwertet werden, z.B. bei der Fertigung von Spanplatten.

Heute gibt es auch schon Fensterkonstruktionen, die die stoffliche Trennung zwischen Glas und Holz erleichtern.

Holz

Bei Holzfenstern sind Rahmen und Flügel praktisch immer mit Ölen, Lacken oder Lasuren beschichtet. Außerdem haften noch Dichtungsmittel (wie Silikon und Gummi) und Glasreste an. Deshalb kann das Holz im Allgemeinen stofflich nicht verwertet werden, sondern wird nach Schreddern des Holzes zu Spänen und anschließender Absiebung von Glas- und Anstrichpartikeln energetisch verwertet. Das so aufbereitete Altholz ist als Biomasse nach dem EEG anerkannt, was es für die Recyclingindustrie lukrativ macht. Die energetische Verwertung erfolgt in Großfeuerungsanlagen, deren Abgasreinigungstechnik auch bei Holz mit früher als schädlich angesehenen Behandlungen heute als ungefährlich angesehene Emissionen erlaubt (alternativ muss solches z.B. PCB-behandeltes Holz auf eine geeignete Sondermüll-Deponie). In Kleinfeuerungsanlagen darf das aufbereitete Altholz nicht verbrannt werden, da diese meist nicht über die erforderliche Abgasreinigungstechnik verfügen. Die stoffliche CO2-Bilanz der Holzrahmen und -flügel ist damit ausgeglichen, und ihre Verbrennung spart fossile Brennstoffe ein. Sind Rahmen und Flügel nachweislich nicht mit halogenorganischen Verbindungen oder Holzschutzmitteln in Kontakt gekommen (AltholzV-Kategorie A II), oder falls sie naturbelassen oder nur mechanisch bearbeitet wurden und praktisch nicht verunreinigt sind (AltholzV-Kategorie A I), können sie stofflich verwertet werden, z.B. bei der Fertigung von Spanplatten.

Heute gibt es auch schon Fensterkonstruktionen, die die stoffliche Trennung zwischen Glas und Holz erleichtern.

Kunststoff

Bei Kunststofffenstern werden Rahmen und Flügel meist stofflich recycelt. Das gesamte Fenster, mit Glas, Beschlägen, Dichtungen und etwaigen Resten der Fassade kommen in einen Schredder. Mithilfe von Abscheidern werden Metallbestandteile und das gesamte Glas aus dem Materialstrom ausgesondert. Das PVC-Mahlgut von ca. 20 mm Durchmesser wird nachfolgend in einer Schneidemühle auf wenige Millimeter Korngröße zerkleinert. Anschließend durchläuft das Mahlgut verschiedene Trenn- und Aufbereitungsprozesse um dessen Qualität weiter zu verbessern. Das gesäuberte PVC-Mahlgut wird dann erhitzt und durch ein Sieb gepresst. Am Ende des Recyclingprozesses steht hochwertiges sortenreines PVC-Granulat. Dieses wird auf Qualität geprüft und kann wieder der Profilproduktion zugeführt werden. Theoretisch kann sich ein Zyklus aus Fensternutzung und Wiederverwertung bei der Herstellung neuer Fenster- und Bauprofile mindestens sieben Mal ohne Einflüsse auf die Rohstoff- oder Verarbeitungsqualität wiederholen.

So kann ca. 90% CO2 gegenüber ohne Recycling hergestellten Rahmen eingespart werden. Andererseits verbrauchen Kunststofffenster bei der Herstellung fossile Rohstoffe, und Herstellung und Recycling selbst sind energieaufwändig.

Kunststoff

Bei Kunststofffenstern werden Rahmen und Flügel meist stofflich recycelt. Das gesamte Fenster, mit Glas, Beschlägen, Dichtungen und etwaigen Resten der Fassade kommen in einen Schredder. Mithilfe von Abscheidern werden Metallbestandteile und das gesamte Glas aus dem Materialstrom ausgesondert. Das PVC-Mahlgut von ca. 20 mm Durchmesser wird nachfolgend in einer Schneidemühle auf wenige Millimeter Korngröße zerkleinert. Anschließend durchläuft das Mahlgut verschiedene Trenn- und Aufbereitungsprozesse um dessen Qualität weiter zu verbessern. Das gesäuberte PVC-Mahlgut wird dann erhitzt und durch ein Sieb gepresst. Am Ende des Recyclingprozesses steht hochwertiges sortenreines PVC-Granulat. Dieses wird auf Qualität geprüft und kann wieder der Profilproduktion zugeführt werden. Theoretisch kann sich ein Zyklus aus Fensternutzung und Wiederverwertung bei der Herstellung neuer Fenster- und Bauprofile mindestens sieben Mal ohne Einflüsse auf die Rohstoff- oder Verarbeitungsqualität wiederholen.

So kann ca. 90% CO2 gegenüber ohne Recycling hergestellten Rahmen eingespart werden. Andererseits verbrauchen Kunststofffenster bei der Herstellung fossile Rohstoffe, und Herstellung und Recycling selbst sind energieaufwändig.

Aluminium

Aluminiumrahmen werden geschreddert und von Fremdmaterialien getrennt, dann in Schmelzwerken eingeschmolzen und zu Pressbolzen gegossen, die als Rohstoff weiterverkauft werden. Herstellung und Recycling von Aluminium verbrauchen dabei viel Energie, jedoch ist das Recycling sehr viel weniger energieaufwändig.

Aluminium

Aluminiumrahmen werden geschreddert und von Fremdmaterialien getrennt, dann in Schmelzwerken eingeschmolzen und zu Pressbolzen gegossen, die als Rohstoff weiterverkauft werden. Herstellung und Recycling von Aluminium verbrauchen dabei viel Energie, jedoch ist das Recycling sehr viel weniger energieaufwändig.

Fensterglas

Fensterglas wird als Altglas recycelt oder als Bauzusatzstoff bzw. Zuschlagstoff genutzt. Dabei ist der Reinheitsgrad des gesammelten Altglases entscheidend für die Qualität des Recyklats. Klare Floatglasscherben können ohne Aufbereitung dem Schmelzprozess zugeführt werden. Andere Flachglasscherben müssen zuerst einem Aufbereitungsprozess unterzogen werden. Dann können die Schmelzen wieder in Floatglas eingesetzt werden oder in Guss- oder Behälterglas, als Dämmwolle oder Schmirgelpapier etc.

Fensterglas

Fensterglas wird als Altglas recycelt oder als Bauzusatzstoff bzw. Zuschlagstoff genutzt. Dabei ist der Reinheitsgrad des gesammelten Altglases entscheidend für die Qualität des Recyklats. Klare Floatglasscherben können ohne Aufbereitung dem Schmelzprozess zugeführt werden. Andere Flachglasscherben müssen zuerst einem Aufbereitungsprozess unterzogen werden. Dann können die Schmelzen wieder in Floatglas eingesetzt werden oder in Guss- oder Behälterglas, als Dämmwolle oder Schmirgelpapier etc.

Metallteile

Die Metallteile von Fenstern gehen ebenfalls in spezielle Weiterverarbeitungsbetriebe. Sie werden zerkleinert, sortiert, gereinigt und eingeschmolzen. Aus dem so gewonnen Rohstoff entstehen dann neue Fenster- und Türenbestandteile sowie Bauprofile.

Metallteile

Die Metallteile von Fenstern gehen ebenfalls in spezielle Weiterverarbeitungsbetriebe. Sie werden zerkleinert, sortiert, gereinigt und eingeschmolzen. Aus dem so gewonnen Rohstoff entstehen dann neue Fenster- und Türenbestandteile sowie Bauprofile.

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