Methoden

Leichtbau

Im Bereich von Tiny Houses <3,5 Tonnen ist der Leichtbau maßgebend für die Gestaltung des gesamten Hauses. Er spielt eine primräre Rolle in der Bestimmung von Größe, Interieur, Installation und auch Materialwahl. Ein Ständerwerk, welches um 200kg leichter gebaut ist, ermöglicht beispielsweise eine sehr leistungsstarke Photovoltaik inklusive Laderegler, Akku und Wechselrichter.

Wir sehen bei Tiny Houses eine Menge Potential im Leichtbau und haben uns deshalb daran gemacht das größte Tiny House <3,5 Tonnen in Europa zu bauen. Das THOW (Tiny House On Wheels) kann seit Frühling 2018 in unserer Produktionshalle in Detmold besichtigt werden.

Leichtbau realisieren wir über zwei Wege: Konstruktiv und Technologisch.

Konstruktiver Leichtbau zeichnet sich durch konstruktiv effizienten Einsatz von Material aus. In anderen Worten: Über statische Analysen bestimmen wir die notwendige Menge Holz, Stahl usw. und setzen nur diese Menge im Bau ein. Erst über diese Statikanalysen gewinnen wir die Sicherheit, mit einem Minimum an Material zu arbeiten.

Technologischer Leichtbau zeichnet sich durch den Einsatz von Technologie aus. Beispielsweise gibt es Stahllegierungen, welche mehr Belastung abtragen können als andere. Auch die Kombination unterschiedlicher Materialien kann ein Gesamtes bilden, dass mehr als die Summe seiner Teile ist.

(Da Tiny Houses auf ein Gesamtgewicht von 3,5t begrenzt sind, gilt vereinfacht: je leichter, desto größer. Wir fertigen TinyHouses von bis zu 10,5m Innenraumlänge.)

Feder

CAD

Das Bauwesen wird von manchen als letzter großer Sektor bezeichnet, der von der Digitalisierung noch zu durchdringen ist. Gebäude sind komplexe Gegenstände, in denen viele Gewerke ineinander greifen. Eine Digitalisierung muss dieses komplexe Gefüge berücksichtigen und ist dadurch umso schwieriger umzusetzen. Die Vorteile einer Digitalisierung im Bau sind jedoch immens und so lohnt es sich, in diese zu investieren.

Wir setzen stark auf die Digitalisierung unserer Tiny Houses und führen deshalb Design und Konstruktion der Gebäude mittels CAD durch. Dies ermöglicht eine hohe Präzision, Zeitersparnis durch Wiederverwendung oder Variation von einzelnen Elementen, kontinuierliche Optimierung schon existierender Modelle, Berechnung und Überprüfung wichtiger Eigenschaften wie Stabilität, eine enge und informative Kommunikation mit den späteren Bewohnern, und nicht zuletzt eine hohe Automatisierung durch Vorfertigung auf Basis von erzeugten Maschinendaten.

CAD

Partizipatives Design

Klärung
Entwurfsgespräche

Die Digitalisierung unserer Design- und Konstruktionsprozesse bringt eine weitere hilfreiche Möglichkeit mit sich: Wir können die digitalen Modelle für eine Virtual Reality Visualisierung nutzen, die ein Wohnerleben vor der Realisierung des Baus ermöglicht. Mehr dazu auf der Seite Virtual Reality.

VR

Material- und Designbibliothek

Aufgrund der Komplexität von Gebäuden haben wir eine Material- und Designdatenbank entwickelt. Diese stellt die Übersicht wieder her, welche durch die Fülle an Materialien, die im Bauwesen aufeinandertreffen, rasch verloren geht.

Unsere Material- und Designbibliothek versetzt uns in die Lage, verschiedenartige Wünsche zu Materialien, Look and Feel, spezifischen Eigenschaften und mehr umzusetzen. Auf dieser Basis können wir zukünftigen Bewohnern Ideen und Vorschläge liefern, die ihnen helfen, ihre manchmal noch nicht völlig geklärten Vorstellungen weiter zu entwickeln und zu konkretisieren .

Materialdatenbank_