Inbetriebnahme
Startseite » Auslieferung » Inbetriebnahme
Was ist Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme des Hauses gibt es wichtige Aspekte, die zu beachten sind: Wo auf dem Grundstück sind die Anschlüsse für Zuwasser, Abwasser, Gas und Elektrik. Es ist auch wichtig zu planen, wo die Anschlüsse im Haus rauskommen/reinkommen. Am einfachsten noch umzuplanen, wenn die Planung der Systeme nicht in der Ursprünglichen Planung berücksichtigt worden ist, sind Zuwasser und Strom. Der einzige Anschluss der einem Probleme Bereiten könnte wäre das Abwasser, denn bei Abwasserrohren ist ein ständiges Gefälle von Nöten. Wenn das Haus falsch geplant wurde und das Abwasser woanders herauskommt, kann es dann Schwierigkeiten machen. Bei jeder Inbetriebnahme gibt es verschiedenen Möglichkeiten und dementsprechend andere Schwierigkeiten.
Installationen
Zuwasser
Wenn die Stadtwerke Versorgungsleitungen bis an ein Grundstück legen, sind diese Rohre in der Regel deutlich größer dimensioniert als die Leitungen, die in einem Tiny House genutzt werden. Damit beide Systeme sicher verbunden werden können, werden die Rohre mithilfe einer Klemmkupplung angepasst und auf die passende Größe reduziert. Zusätzlich ist es wichtig, die Zuwasserleitungen mit einer geeigneten Dämmung zu versehen und für einen zuverlässigen Frostschutz zu sorgen, damit die Versorgung auch in den Wintermonaten störungsfrei funktioniert.
Abwasser
Beim Abwasser ist es wichtig, schon in der Planung auf eine sichere und funktionale Lösung zu achten. Man unterscheidet zwischen Grauwasser, das beispielsweise aus Dusche, Waschbecken oder Küche stammt, und Schwarzwasser, das durch die Toilette entsteht. Viele Tiny Houses sind mit einer Trockentrenntoilette oder Komposttoilette ausgestattet, sodass nur Grauwasser entsorgt werden muss. Die Abwasserrohre sollten mit einem leichten Gefälle verlegt werden, damit das Wasser zuverlässig abfließt. In Fließrichtung werden die Rohrdurchmesser größer, wodurch die Gefahr von Verstopfungen deutlich verringert wird. Besonders im Außenbereich oder unter dem Haus ist eine Dämmung der Rohre notwendig, damit diese im Winter nicht einfrieren. Je nach Standort wird das Abwasser entweder direkt an die Kanalisation angeschlossen, in eine Kleinkläranlage oder Sammelgrube geleitet oder in einem mobilen Tank gesammelt, der regelmäßig entleert werden muss.
Strom
Bevor ein Tiny House in Betrieb genommen wird, muss die Stromversorgung sorgfältig geplant werden. In vielen Fällen genügt ein normaler 230-Volt-Anschluss, wie man ihn aus herkömmlichen Wohnungen kennt. Sobald jedoch größere Verbraucher wie ein Elektroherd, eine Wärmepumpe oder andere leistungsstarke Geräte genutzt werden sollen, kann ein 400-Volt-Drehstromanschluss erforderlich sein. Je nach Standort und Nutzung wird der Strom über die klassische Hausinstallation, über einen Campingstecker (CEE blau, 230 V) oder einen Drehstromstecker (CEE rot, 400 V) eingespeist. Wer sein Tiny House unabhängiger betreiben möchte, kann zudem über eine Solaranlage mit Batteriespeicher nachdenken und so zumindest einen Teil des Strombedarfs selbst decken.
Gas
Auch wenn die meisten Tiny Houses vollständig elektrisch betrieben werden, gibt es Ausnahmen, bei denen Gas zum Einsatz kommt – beispielsweise für Kochfelder, Warmwasserbereiter oder Heizgeräte. Der Vorteil von Gas liegt darin, dass es unabhängig von einer starken Stromversorgung genutzt werden kann und daher gerade an Standorten ohne festen Netzanschluss interessant ist. Allerdings unterliegt die Installation von Gasleitungen und -geräten strengen Vorschriften und darf ausschließlich von zertifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden. Neben der fachgerechten Montage gehören auch regelmäßige Prüfungen zur sicheren Nutzung. Wer Gas in seinem Tiny House einsetzen möchte, sollte außerdem an eine gute Belüftung und die Installation eines Kohlenmonoxidmelders denken, um die Sicherheit jederzeit zu gewährleisten.
Feinjustierungen
Feinjustierungen
Unter die Feinjustierungen bei Tiny Houses fallen:
Die Nivellierungen des Tiny Houses: das Tiny House muss komplett im Lot stehen damit es angenehm ist in dem Tiny House zu wohnen.
Fundamentierung: die Fundamente an das Tiny House montieren und am Boden endgültig befestigen.
Die Einstellungen der Fenster, Türen und Möbel die durch die Fahrt verzogen sein können.
Schlüsselübergabe
Die finalen Einstellungen sind erfolgreich abgeschlossen. Mit der Übergabe der Schlüssel an den neuen Besitzer/Nutzer ist das Projekt offiziell beendet und bereit zur Nutzung.
